Tag 1- Es geht los.

Herzlich willkommen auf dem RE!think Physiotherapie Blog. Mit dem ersten Post hier möchte ich euch einen kurzen Überblick geben, was in nächster Zeit zu erwarten ist und was es mit dem Namen des Blogs auf sich hat. Den Anfang wird eine Reihe von Artikeln machen, die einige Begrifflichkeiten und Phänomene erklären sollen, die nachhaltig Einfluss auf physiotherapeutische Behandlungen haben. Wichtig ist dabei, dass so etwas deutlicher werden soll, warum manche Dinge in der Physiotherapie überdenkenswert sind. 

Denn eine der häufigsten Aussagen, die ich in vielen Gesprächen und Diskussionen mit Kolleg*innen, Mediziner*innen oder Patient*innen gehört habe, lautet wie folgt: „Wer heilt hat Recht!“ 

Mir kommt es oft wie ein Totschlag-Argument vor, mit dem jeder kritische Gedanke einer Therapieform gegenüber sofort im Keim erstickt wird. Da ein entsprechender Diskussionsverlauf nur begrenzten Nutzen für alle Beteiligten hat, sollen die ersten Artikel zeigen, dass wir als Therapierende definitiv Einfluss mit unseren Behandlungsstrategien haben können.  Aber das es eben auch noch viele andere Dinge gibt, die zu Verbesserungen bei Patient*innen führen können und die wir dann oft höchstens indirekt und unbewusst beeinflussen. Folgende Artikel werden den Anfang machen:

Wenn ihr diese vier Artikel gelesen habt, könnt ihr dem „Wer heilt hat Recht!“- Argument zumindest ein paar Gedanken entgegnen. Letztendlich reicht das natürlich nicht. Es müssen dann auch Alternativen aufgezeigt werden können, die Hand und Fuß haben und deren Wirksamkeit auf einem soliden Fundament aus Zahlen und Fakten steht. Hiermit soll es dann auch weiter gehen. Es wird sich viel um eben solche Alternativen drehen. Alles vor dem Hintergrund, dass es möglich sein muss, wissenschaftliche Ergebnisse in unseren Arbeitsalltag zu integrieren um so einen nachhaltigen Unterschied für unsere Patientinnen und Patienten zu machen.